Wichtig!
Am Sonntag den 22.01.2012 um 17:00 war die erfolgreiche Gründungsveranstaltung für einen Beginn im April 2012.
Gut 20 % der Betriebsfläche können bereits jetzt solidarisch bewirtschaftet werden.
Ein Treffen zum Thema Abholorte findet am 19.02.2012 statt.
Weitere Anteile können noch vergeben werden!
Solidarische Landwirtschaft – Städter werden zu Bauern
Immer mehr Menschen schenken Herkunft und Qualität ihrer Lebensmittel größere Aufmerksamkeit.
Gleichzeitig wird die Lage der Landwirte schwieriger, steigende Anforderungen an Aussehen und
Größe von beispielsweise Mohrrüben und Tomaten und nicht zuletzt der Preisdruck des Handels
machen vielen Höfen das wirtschaftliche Überleben schwer. Was liegt da näher, als eine solidarische Gemeinschaft zu bilden?
Bei der Solidarischen Landwirtschaft werden die Konsumenten zu Mit-Unternehmern.
Es entsteht eine vertrauensvolle Partnerschaft zwischen Erzeugern und Verbrauchern.
Während für den Landwirt Planungssicherheit im Mittelpunkt steht, wünschen sich die
Kunden vor allem Transparenz in Produktion und Herkunft ihrer Lebensmittel. Auch der
Aspekt solidarischen ökonomischen Handelns hat Bedeutung.
Der Landwirt und die Konsumenten/Verbraucher werden zur Anbau- und Erntegemeinschaft.
Diese Gruppe teilt sich die Verantwortung für den Hof und hat gemeinschaftlich den Erfolg
des Betriebes im Blickpunkt. Dafür erhalten alle einen Teil der Ernte „ihres” Hofes: Gemüse, Obst etc.
Die Menschen rücken als Verbraucher wieder näher an ihre Lebensmittel und die Natur heran.
Sie ernähren sich gesünder mit regionalen und saisonalen Produkten, die nicht mit den Risiken
der industrialisierten Landwirtschaft behaftet sind. Lebensmittelskandale gab es schon genug.
Alte, viel schmackhaftere Gemüsesorten haben wieder eine Chance, da die Verbraucher auch Einfluss
darauf nehmen können, was angebaut werden soll.
Der Hof ernährt die Menschen und alle teilen sich die damit verbundene Verantwortung, das Risiko,
die Kosten und die Ernte. Im Gegenzug erhält der Landwirt seinen gerechten Lohn.
Er hat Planungssicherheit und muss sich nicht um die Vermarktung kümmern. Der Landwirt / Gärtner kennt
seine Kunden und kann auf deren Wünsche eingehen.
Solidarische Landwirtschaft bietet die Chance den regionalen Markt zu stärken und trägt so seinen Teil
zur Steigerung der Lebensqualität jedes einzelnen und somit der Region bei.
In Deutschland gibt es entgegen der internationalen Bewegung erst einige wenige Höfe.
Die Gruppe „Solidarische Landwirtschaft Göttingen” (SoLaWi) ist eine Untergruppe der Bürgerbewegung
“Göttingen im Wandel” (Transition Town). Sie hat zusammen mit dem Gärtnerhof Landolfshausen (Bioland – Betrieb seit 1988)
ein Konzept erarbeitet, mit dem im April 2012 mit der Lieferung von Gemüse im Rahmen der Solidarischen Landwirtschaft
begonnen wird.
Gemüsevielfalt - Regional und Saisonal
Hier gibt es eine Liste der Produkte, die auf dem Gärtnerhof Landolfshausen angebaut werden können, mit den jeweiligen Erntemonaten (dunkler hinterlegt) als
PDF-Datei:
Angebotskalender
Natürlich sind auch noch andere Gemüsesorten möglich, diese Liste soll lediglich einen ersten
Überblick über die Vielfalt und die jahreszeitliche Verfügbarkeit der Produkte vermitteln.
Schicken sie uns Vorschläge!
Vereinbarung
Wenn Sie an der Solidarischen Landwirtschaft interessiert sind, können Sie sich
hier
die Vereinbarung ansehen.
Natürlich halten wir Sie auf dem Laufenden!
Allgemein
Allgemeine Informationen zum System der Solidarischen Landwirtschaft finden
finden sie unter:
www.solidarische-landwirtschaft.org
Gerne beantworten wir Ihre Fragen persönlich!
Kontakt